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Autor: Stefanie Heil
Artikel vom 22.12.2017

Amtliche Bekanntmachungen

Amtliche Bekanntmachungen

Gemeinderat

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 15.12.2017 

TOP 1
Städtebauliche Umgestaltung Hallenumfeld
-       Beauftragung des Landschaftsarchitekturbüros Hink
-       Vorstellung der Entwurfsplanung samt Kostenberechnung für den 1. BA
-       Baubeschluss 1. BA
-       Ermächtigung der Verwaltung zur Ausschreibung der Arbeiten für den 1. BA
 
Im vergangenen Jahr hat sich der Gemeinderat während eines Workshops erstmals mit der Neugestaltung des Hallenumfeldes beschäftigt. Hierbei wurden erste Ideen gesammelt und wichtige Anforderungen an die Neugestaltung zusammengetragen.
 
In der Gemeinderatssitzung am 18.01.2017 stimmt der Gemeinderat dem Verfahren „Mehrfachbeauftragung nach HOAI“ zu. Im Laufe des Jahres wurde dieses Verfahren durchgeführt. In der Sitzung am 15.09.2017 hat sich der Gemeinderat für den Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Hink aus Schwaigern entschieden.
 
In den vergangenen Monaten wurde der Entwurf weiter verfeinert und es fanden bereits erste Gespräche mit SportConcept, als Generalplaner der Mehrzweckhalle, sowie den verschiedenen Gewerken der Sanierung statt. Beide Projekte müssen eng abgestimmt werden. Ziel ist es, mit den Arbeiten für die Umgestaltung des Hallenumfeldes, der Schaffung einer „Grünen Ortsmitte“, mit einem ersten Bauabschnitt im kommenden Jahr zu beginnen, so dass mit Fertigstellung der Generalsanierung auch der Außenbereich bereits begehbar ist.
 
Beauftragung der Büros Hink
 
Als Gewinner der Mehrfachbeauftragung hat sich der Gemeinderat für das Landschaftsarchitekturbüro Hink entschieden. Die Verwaltung empfiehlt, das Büro Hink mit der Überplanung des Hallenumfeld (gesamtheitlich) zu beauftragen.
 
Baubeschluss für den 1. Bauabschnitt
 
Die Gesamtfläche wurde in vier Abschnitte unterteilt. Die Planung mit den entsprechenden Abschnitten wurde dem Gemeinderat von Herrn Hink ausführlich erläutert. Seitens der Verwaltung wurde vorgeschlagen, den 1. Bauabschnitt im Jahr 2018 zu realisieren. Die folgenden Abschnitte sollen dann in den kommenden Jahren (je nach Realisierbarkeit) angegangen werden.
 
Vorstellung der Entwurfsplanung samt Kostenberechnung für den 1. Bauabschnitt
 
Herr Hink stellte die Entwurfsplanung für den 1. BA detailliert und ausführlich vor. Des Weiteren ging er auf die Kostenberechnung nach DIN 276-1 (2008-12) Bauabschnitt 1 ein.
 
Der Gemeinderat fasste die folgenden Beschlüsse:
 
1.    Die Verwaltung wurde ermächtigt, das Landschaftsarchitekturbüro Hink aus Schwaigern mit der Planung für die Umgestaltung des Hallenumfeldes zu beauftragen.


2.    Der Gemeinderat stimmte der vorstellten Entwurfsplanung samt Kostenberechnung für den 1. Bauabschnitt mit den unter Ziff. 5 beschlossenen Modifikationen zu.


3.    Der Gemeinderat beschloss, den 1. Bauabschnitt im Jahr 2018 zu realisieren.


4.    Die Verwaltung wurde zur Ausschreibung der Arbeiten für den 1. BA ermächtigt.

(Beschlüsse Ziff. 1-4 - einstimmig)


5.    Des Weiteren wurden die folgenden weiteren Beschlüsse hinsichtlich der Detailplanung gefasst (Modifikationen):

Form der Rasengitterflächen:
Die Rasengitterflächen werden mit Längsrasenpflaster bzw. Linienrasenpflaster mit Steinmarkierung vorne/hinten hergestellt.
(einstimmig)

Verlegemuster Plattenbelag:
Die Parkflächen mit Plattenbelag werden im gemischten Reihenverband mit unterschiedlich großen Steinen in „saharagelb“ hergestellt.
(einstimmig)

Entwässerungsrinne vor Pfosten/Riegelfassade (Glasbereich):
Die Ablaufrinnen werden in Edelstahl hergestellt.
(einstimmig bei einer Enthaltung)

Variante Poller/Fahrradabsteller/Mülleimer
Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die kantige Flachstahlvariante der vorstehend genannten Gegenstände aus. Es erfolgt eine lieferantenunabhängige Ausschreibung, so dass auch ein Handwerksbetrieb oder eine andere geeignete Firma ggf. die Möglichkeit hat, diese Dinge selbst herzustellen.
(einstimmig)

Tischtennisplatten
Entgegen des Planungsvorschlages, wird lediglich eine Tischtennisplatte im hinteren Bereich der Halle aufgebaut
(Eistimmig bei einer Enthaltung)

Breite der Zufahrt zu den hinterliegenden Parkflächen (Hoffläche)
Die Stellungnahme der Verkehrsschau zur Planung, insbesondere zu Zufahrtsbreite wurde zur Kenntnis genommen. Nichtsdestotrotz bleibt es bei der geplanten Zufahrtsbreite von 6,75 m
(Mehrheitsbeschluss bei 3 Gegenstimmen)


TOP 2
Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2018 und mittelfristige Finanzplanung bis 2021 sowie Wirtschaftsplan des Abwassereigenbetriebes 2018
- Verabschiedung
 
Die Verwaltung hat den Haushaltsentwurf 2018 in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 29.11.2017 eingebracht. In diesem Zusammenhang haben die Mitglieder des Gemeinderates die Entwurfsfassung erhalten.
 
Das Zahlenwerk wurde von Herrn Kämmerer Stricker umfassend erläutert. In dieser Sitzung wurde auch über die einzelnen Produktgruppen beraten und diskutiert.
 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Haushaltsatzung für das Haushaltsjahr 2018 nebst Stellenplan und  Finanzplanung 2017 – 2021. Gleichzeitig wurde der Wirtschaftsplan des Abwasserwirtschaftsbetriebes der Gemeinde Massenbachhausen festgestellt.
 
TOP 3
Abschluss der überörtlichen Prüfung der Jahresrechnungen 2011-2013
-       Unterrichtung über den Abschluss des Prüfungsverfahrens
 

Der Gemeinderat nahm den Abschluss über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2011 – 2013 zur Kenntnis.
 

TOP 4
Baugesuche

 
a)    Kenntnisgabeverfahren: Erstellung eines Einfamilienhauses mit Carport, Lilienweg, Flurstück Nr. 12.270, Massenbachhausen

Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Schmähling II, 2. Erweiterung“ und entspricht den Festsetzungen des Bebauungsplans. Das Bauvorhaben war den Gemeinderäten lediglich zur Kenntnis zu geben.

b)    Kenntnisgaberverfahren: Errichtung eines Wohnhauses auf Bodenplatte mit Garage, Lilienweg, Flurstücks Nr. 12.296, Massenbachhausen

Das Bauvorhaben befindet sich ebenfalls im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Schmähling II, 2. Erweiterung“ und entspricht den Festsetzungen des Bebauungsplans. Auch dieses Vorhaben war dem Gemeinderat lediglich zur Kenntnis zu geben.

c)    Baugesuch: Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage, Lilienweg, Flurstück Nr. 12.288, Massenbachhausen

Auch dieses Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Schmähling II, 2. Erweiterung und hält sich an die Vorgaben dieses Planes. Der Gemeinderat nahm von diesem Vorhaben ebenfalls Kenntnis.

d)    Baugesuch Wohnhausanbau im EG mit Dachterrasse im OG, Mozartstraße 13, Flurstücks Nr. 4.542/1, Massenbachhausen

Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Fuchsloch-Röth“. Im südlichen Bereich soll das Wohnhaus angebaut und dem bestehenden Hausgrund des Nachbarhauses angeglichen werden. Der Anbau überschreitet die bebaubare Grundstücksfläche, der Abstand zu der in der Nähe verlaufenden Landesstraße Richtung Fürfeld (§ 23(3) Straßengesetz) wird eingehalten.

Der Gemeinderat fasste den folgenden einstimmigen Beschluss:

Das Einvernehmen nach §§ 31/36 BauGB bzgl. der Überschreitung der bebaubaren Grundstückfläche wird unter dem Vorbehalt erteilt, dass aufgrund es Heranrückens der Bebauung an die L1107 keine Lärmschutzforderung an die Gemeinde herangetragen wird und keine begründeten oder nachbarschützenden Einwendungen eingehen.


e)    Bauvorhaben, Errichtung eines Hauseingangsvordachs, Antrag auf Befreiung wegen Überschreitung des Baufensters, Flurstück Nr. 4.335/1, Mozartstraße 20, Massenbachhausen.

Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Fuchsloch-Röth“. Baurechtlich zählt auch ein Hauseingangsvordach zur „Hauptnutzung“ des Gebäudes. Aus diesem Grund war ein Befreiungsantrag zu stellen.

Der Gemeinderat fasste den folgenden einstimmigen Beschluss:

Das Einvernehmen nach §§ 31/36 BauGB wird erteilt, sofern keine begründeten oder nachbarschützenden Einwendungen eingehen.
 
TOP 5
Bekanntgaben/Verschiedenes

 
a.)   Schulsozialarbeit Grundschule
 
BM Morast informierte den Gemeinderat darüber, dass Frau Saternus, die Schulsozialarbeiterin der Lindenhofschule bei der DJHN gekündigt hat. Man wird sich in Zusammenarbeit mit der DJHN intensiv um einen zeitnahen Ersatz bemühen.

 

Bürgermeister

Veranstaltungskalender: Neujahrsbegegnung auf dem Rathausvorplatz 

Dieser Ausgabe des Gemeindeanzeigers ist der Veranstaltungskalender für 2018 mit beigelegt. Hier finden Sie zahlreiche Termine der Gemeinde, der Vereine, Kirchen sowie weiteren Institutionen in Massenbachhausen.
Wir möchten bereits in diesem Zuge auf den Termin am 12. Januar 2018 hinweisen.
An diesem Tag findet eine Neujahrsbegegnung auf dem Rathausvorplatz statt. Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger.
Nähere Informationen erhalten Sie im neuen Jahr. Wir freuen uns, wenn Sie sich dieses Termin bereits jetzt vormerken.

 

Angebote für Seniorinnen und Senioren 

Bitte beachten Sie, dass in der Woche nach Weihnachten (KW 52) sowie nach Neujahr (KW 1) weder der Mittagstisch noch der Seniorennachmittag im Birkenhof statt finden.
Frau Glasbrenner und Frau Honecker freuen sich ab 9. Januar wieder auf Ihr Kommen.

 

Bewegungstreff im Freien 

Am Dienstag fand die Weihnachtsfeier des Bewegungstreffs im Freien in den Räumlichkeiten des Birkenhofs statt. In angenehmer Atmosphäre wurde gemeinsam gesungen, sich unterhalten und gegessen. Das Projekt startete im April 2017 mit acht ehrenamtlichen Bewegungshelferinnen und Helfern und findet seitdem großen Anklang in der Bevölkerung.
Die Gemeinde bedankt sich an dieser Stelle nochmals für das Engagement der Helferinnen und Helfer sowie bei allen Teilnehmenden für die Unterstützung.
Als Dank überreichte Bürgermeister Nico Morast den Bewegungshelferinnen und Helfern als Weihnachtsgeschenk Softshelljacken in der Projektfarbe grün.
Wir freuen uns auf die Treffen im Jahr 2018, am 2. Januar findet der erste Treff im Freien statt!

 

Grüße von Pater Hubertus   
 
Liebe Einwohner von Massenbachhausen!
Silvester und Neujahr sind mit vielen heidnischen Zeichen besetzt. Raketen, Glücksschwein, Bleigießen, Wahrsagen und Sektgläser gehören dazu. Wir wünschen uns ein „gesegnetes Neues Jahr“. „Gesegnet“ heißt aber: Ich wünsche Dir, dass Dein Leben in Gott beheimatet sei – und Du selber die Liebe und Führung Gottes in vielfacher Weise erfährst. Wenn man uns sagt: „Du bist noch immer der alte geblieben; Du hast Dich ja überhaupt nicht geändert!“ Das kann ein Lob sein für Deine Beständigkeit. Kritisch betrachtet bedeutet es: Du bist gart nicht mehr wandlungsfähig, Du rastest und rostest.

Ihnen ein Neues Jahr wünschen sollte aber heißen: Ich wünsche Dir, die Fähigkeit, sich zu ändern, Neues und Besseres zu denken, zu reden und zu tun. Ich halte Dich für fähig: dass bei Dir nicht alles beim alten bleiben muss – und Du vielmehr Neues anfangen kannst. Und deshalb steht hinter dem Wunsch für das Neue Jahr der Wunsch um Durchhaltekraft und Sehvermögen – und nach einem langen Atem.

Ein kurzer Satz nur: „Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr“ – und doch so schwergewichtig und so inhaltsreich, wenn er ernst genommen wird. Es gibt vieles, was wir in einem Jahr zu beklagen haben: Krankheit und Not, Katastrophen, persönliche Trauer und Unglücksfälle in unserer Umgebung.  Und dabei meldet sich bei uns unhörbar die vorwurfsvolle Frage: Gott, warum denn das alles?

Aber niemals war eine Zeit nur gut oder nur schlecht. Es kommt darauf an, wie Menschen sie gestalten. Die Grundstimmung unserer Zeit sei Angst, sagt man. Können wir uns nicht mehr freuen? Haben wir keinen Grund zur Freude inmitten von Hetze und Leid? Ja, einen Orden „wider den tierischen Ernst“ erfanden wir. Tierischer Ernst ist humorlos, stur, gefährlich. Er sieht überall nur das Schlechte Uns sollte doch prägen eine heitere Zuversicht bei aller Verwirrung der Zeit. Freude hat mit Hoffnung zu tun und mit  - Glauben! „Freude“ ist zutiefst ein religiöses Wort. Der Mensch hat Recht auf Freude, weil es ein Urrecht ist und geradezu eine Pflicht gegenüber Gott, dem Mitmenschen und sich selbst.

Und deshalb geht unser Blick in Dankbarkeit zurück. Es wäre ungerecht, wenn wir nur voll Zorn und Trauer auf das Jahr 2017 zurückblickten. Wir denken an die vielen gelungenen Dinge im persönlichen Leben, im Leben der Familie und der Orts- und Pfarrgemeinde. Es gäbe noch manches aufzuzählen, vor allem die vielen Kleinigkeiten, die unser Leben so schön machen können.
Machen wir es einfach schlicht so:

Gutes nehmen wir hinüber ins Neue Jahr, Misslungenes legen wir ab, Falsches vermeiden wir. Weiter geht die Lebensreise, die Zeit schreitet voran. Unsere Wünsche für das Neue Jahr sind: Für das Weltgesehen auf einen dauerhaften Frieden gerichtet. Im persönlichen Bereich auf Erhaltung unserer Gesundheit verbunden mit Zufriedenheit, Frohsinn und Wohlbefinden. Dazu ein herzliches „Prosit“, das heißt: Möge Ihnen alles von Nutzen sein! Von ganzem Herzen danke ich Ihnen allen für Ihre vielfach erfahrene freundschaftliche Verbundenheit. So möge es auch bleiben!

Ihr/Euer
Postulator in der Cause Bruder Firminus