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Massenbachhausener Naturhaushalt

Die Entwicklung unseres Naturhaushalts hat sich durch den Menschen mit seinen oft negativen, einschneidenden Eingriffen in das Tier- und Pflanzenleben auch auf der Markung Massenbachhausen mehr oder weniger geändert. So wurde die ehemals von Hecken, Rainen, Streuobstwiesen sowie von tiefen Hohlen belebte Flur eingeebnet, aufgefüllt und sogar die Bachläufe wurden begradigt. Durch die völlig deckungslose Flur wurde vielen Vögeln und Kleinlebewesen, aber auch der vorher vorhandenen Pflanzenwelt die Existenz genommen. Auch die hohe Mechanisierung der Landwirtschaft hat zum Rückgang vieler Pflanzen und Tiere beigetragen. Nach all den negativen Eingriffen in den Naturhaushalt haben die Menschen langsam begriffen, dass zu einer intakten Lebensgemeinschaft die ganze Vielfalt der Fauna und Flora gehört.

Nonnenbuckel
Nonnenbuckel

Um den Lebensraum bedrohter Tiere und Pflanzen zu erhalten, werden heute Landschafts- und Naturschutzgebiete als Rückzugsgebiete ausgewiesen. In Massenbachhausen wurden drei Schutzgebiete geschaffen.

  • Im Gewann Nonnenbuckel wurde eine Magerwiese wegen ihrer ökologischen Bedeutung in der freien Feldflur zum Schutzgebiet erklärt.
  • Ein weiteres Landschaftsschutzgebiet mit dem wohlklingenden Namen "Klinge-Froschäcker" entstand mit einer Größe von rund 12 Hektar am Nord-Ostrand von Massenbachhausen. Schutzzweck ist die Sicherung der landschaftsprägenden und ökologisch bedeutsamen Obstbaumwiesen mit eingestreuten Heckenrainen als Lebensraum und Rückzugsgebiet gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
  • Durch das Projekt "Renaturierung des Leitersbaches und Schaffung eines Feuchtgebietes mit drei Teilflächen" wurde ein ökologisch ganz wertvolles Schutzgebiet geschaffen. In diesen Teilflächen finden sich typische Wasserpflanzen wie Rohrkolben, Teichsimsen, Froschlöffel etc. Auch können wieder Amphibien aus dem nahen Wald einwandern und die Teiche als Laichgewässer annehmen.