Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Das Ortswappen

Ortswappen

In früher Zeit ist in Massenbachhausen kein eigenes Siegel vorhanden. So ist in einer Urkunde des Hauptstaatsarchivs Stuttgart zu lesen, dass am 3. Mai 1535 Schultheiß, Gericht und Gemeinde den Junker Diether von Neipperg bitten, "Geprechen halb eigins Insiegel" einen Revers (Schriftstück) für sie zu siegeln. In der "Geschichte des Zabergäus" von Karl Klunzinger (1844) und in der Oberamtsbeschreibung Brackenheim von 1873 wird ein Haus als Wappenfigur von Massenbachhausen (Haussen bei Massenbach) bezeichnet. In den Gemeindestempeln ist es seit 1850 nachzuweisen. 1938 beschrieb die Archivdirektion Stuttgart dieses "redende" Wappen: In Blau auf grünem Dreiberg ein naturfarbenes Haus mit rotem Dach. Die blaue Farbe könnte auf den Wasserreichtum von Massenbachhausen hinweisen. Im Jahre 1959 erfuhr das Wappen auf Vorschlag der Archivdirektion eine Veränderung. Als "redendes" Wappen blieb das Haus erhalten und zur Unterscheidung von anderen Haus-Wappen wurden die drei silbernen Ringe der früheren Ortsherrschaft, der Grafen von Neipperg, aufgenommen. Außerdem war Massenbachhausen zwei Jahrhunderte lang im Besitz der Echter von Mespelbronn. Auch die Echter führten drei Ringe im Wappen. Allerdings verläuft die Anordnung hier in einer diagonalen Linie und zwar von rechts oben nach links unten. Am 18.08.1959 wurde der Gemeinde dieses Wappen vom Innenministerium verliehen: In Rot über drei (2:1) silbernen Ringen ein goldenes Haus. Gleichzeitig erhielt Massenbachhausen die Flagge Gelb-Rot.

Neues Signet

Über viele Jahrhunderte hat sich das Wappen von Massenbachhausen entwickelt. Auch im 20. Jahrhundert zierte es alle amtlichen Dokumente, den Gemeindeanzeiger und insbesondere die Briefbögen und –hüllen für die Gemeindepost. Im Jahre 1998 entschloss sich der Gemeinderat allerdings, auf eine modernere Variante auszuweichen. Ein Grafikbüro entwickelte ein neues Signet, das als Grundlage das reiche Wasservorkommen auf der Gemarkung zum Inhalt hat. Das neue Signet soll das alte Wappen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.