Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Die Kelten waren die Ersten

historisch
historisch

Nicht die Römer, sondern die vermutlich die Kelten waren die Ersten, die in unserem Raum siedelten. Bei der Flurbereinigung 1972 wurden östlich der heutigen Leutersteiner Höfe Hinweise auf einen keltischen Weiler gefunden. Diese Wohnstätte, die vermutlich im vierten oder fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung stand, lag im Gewann „Ziegelweg“. Auch in Massenbachhausen wurden, wie entlang aller römischen Straßen, Spuren von römischen Wohnplätzen entdeckt. Eine Beziehung zwischen Massenbachhausen und den Römern lässt sich aber nur über die 795 n.Chr. erstmals urkundlich erwähnte und im 16. Jahrhundert wieder verschwundene Nachbargemeinde Leuterstein herstellen.

Im Güterverzeichnis des Klosters Lorsch wird zum Jahr 773 eine Schenkung Alfrieds in Creo Husen (auf Schwaigerner Gemarkung im Ort Hausen) aufgeführt, durch die 25 Morgen Ackerland, eine Wiese, eine Mühlstatt und vier Leibeigene an das Kloster kommen. Dies ist die erste Erwähnung unseres Ortes. Als Erzbischof Bruno von Trier im Jahre 1122 das Stift Odenheim gründete, kam Massenbachhausen in den Klosterbesitz. Als weltliche Herren werden in einer Urkunde aus dem Jahre 1304 die Herren von Magenheim und von Neipperg genannt. 1531 führte Ludwig von Neipperg in seinem Territorium die Reformation ein; Massenbachhausen wurde evangelisch. 1585 verkaufte Engelhard von Neipperg Massenbachhausen an den würzburgischen und damit katholischen Rat und Amtmann zu Rotenfels, Dietrich, Echter von Mespelbronn. Massenbachhausen war wieder katholisch geworden und blieb es bis heute. Vor allem nach dem 2. Weltkrieg nahm die Zahl der evangelischen Gemeindemitglieder allerdings deutlich zu.

Die Bauern u. a. im Kraichgau fingen an, ihren Unmut über Unterdrückung, Ausbeutung und Entrechtung zu äußern. Im April 1525 flammte der Bauernkrieg auch im Kraichgau auf. Doch schon im Mai 1525 war der Krieg so gut wie beendet, da die Schlacht bei Böblingen zwischen den aufständischen Bauern und den Truppen des Schwäbischen