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Autor: Stefanie Heil
Artikel vom 19.06.2020

Aktuelle Regelungen für Trauerfeiern in Massenbachhausen

Aktuelle Regelungen für Trauerfeiern in Massenbachhausen

Regelungen für Trauerfeiern in Massenbachhausen

(Stand 04.06.2020)

Das Kultusministerium hat ergänzend zur aktuellen Coronaverordnung und der in dieser enthaltenen Ermächtigung nach § 3 (4) CoronaVO eine Neufassung der bisherigen „Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARSCoV-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Ansammlungen sowie Bestattungen“ erlassen.

Diese ist ab 04.06.2020 wirksam. Sie kann im Internetangebot des Kultusministeriums unter

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Religioese+Angelegenheiten

eingesehen werden.

Hervorzuheben ist insbesondere die Änderung in § 3 der o.g. Verordnung bzgl. der zulässigen Personenzahl bei Bestattungen.

Danach sind Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel mit höchstens 100 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind bei der Höchstteilnehmerzahl nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.

Die Regelung, dass Familienangehörige ohne Begrenzung an Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten teilnehmen können, gilt nicht mehr.

Ergänzend wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 m von Person zu Person einzuhalten. Ausgenommen davon sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben.

Bei der Verwendung von Gegenständen, die im Rahmen der Veranstaltung zum Einsatz kommen, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert werden.

Dadurch ist es notwendig, die Regelungen für Trauerfeiern in Massenbachhausen wie folgt erneut anzupassen:

-      Die Aussegnungshalle bleibt geschlossen.

-      Die Trauerfeier findet im Freien statt. Sie soll nur im allerengsten Familienkreis stattfinden. 

-      Die Anzahl der Personen wird auf insgesamt 100 Teilnehmende begrenzt. Geistliche bzw. Trauerredner sind bei der Höchstzahl von 100 Teilnehmenden mitzuzählen.

-      Bestatter müssen nicht mitgezählt werden, wenn sie nicht in Kontakt mit den Trauernden kommen. Es wird empfohlen, dass die Bestatter den Sarg bzw. die Urne vor Erscheinen der Trauergemeinde zum Grab bringen, sich dann zurückziehen und erst dann wieder an das Grab herantreten, um das Grab zu verschließen, wenn die Trauergemeinde gegangen ist.

-      Die Teilnehmer einer Bestattung sollten vorab gebeten werden, sich an diese Regelungen zu halten und den Teilnehmerkreis so klein wie möglich zu halten.

-      Der Mindestabstand von 1,50 m von Person zu Person ist einzuhalten. Davon ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben.

-      Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

-      Der Kontakt aller bei der Bestattung anwesenden Personen (einschließlich der Mitarbeiter des Bestatters) ist auf das absolut Notwendigste zu beschränken.

-      Kommen Gegenstände während der Veranstaltung zum Einsatz, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert werden. Konkret bedeutet dies, dass Gegenstände und Flächen, die berührt werden, vor und nach jeder Veranstaltung in geeigneter Weise zu desinfizieren sind.

-      Um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können, ist vom Bestatter eine Liste mit Anwesenden (inklusive Kontaktdaten) zu erstellen und für behördliche Rückfragen aufzubewahren.

-      Die Bestatter geben die Kontaktdaten unverzüglich per Mail an das Hauptamt Massenbachhausen weiter. Mailadresse: Hauptamt@massenbachhausen.de

-      Des Weiteren sind die allgemein bekannten Verhaltensregeln zur Hygiene (Abstand, Nieß- und Handhygiene) zu beachten und streng einzuhalten.

Diese Regelungen gelten ab sofort bis auf weiteres.

Massenbachhausen, den 04.06.2020

Ortspolizeibehörde Massenbachhausen